iMode – Neue App von herrenausstatter.de

iMode ist die mobile Version von herrenausstatter.de, einem Online-Shop für Männermode, der von der DePauli AG betrieben wird.

Nach dem ausführlichen Test der Mobile-Banking AppS-Banking„, die ich aber mittlerweile durch das bessere iOutBank ersetzt habe, und dem Post über die recht seltsame Beschreibung von iTrackVacaTime, ist es mal wieder Zeit für eine App-Review.

iMode von herrenausstatter.de

iMode ist die mobile Version von herrenausstatter.de, einem Online-Shop für Männermode, der von der DePauli AG betrieben wird.

Überrascht hat mich zu allererst einmal der Name „iMode„, den ich bisher immer mit dem Mobilfunkportal von E-Plus in Verbindung gebracht habe. Dank Wikipedia weiß ich nun aber, dass i-mode, so die Schreibweise des E-Plus Dienstes, bereits 2008 eingestellt wurde. Zudem ist beim Deutschen Patent- und Markenamt die Marke „iMode“ bereits seit 2003 für die DePauli AG eingetragen.

Die Installation von iMode erfolgt über den Apple App Store auf dem iPhone bzw. am Rechner direkt über iTunes. Die App ist kostenlos und derzeit nur in deutscher Sprache verfügbar. Der Download ist knapp 1MB groß und somit auch über das mobile Internet problemlos möglich.

Bedienung von iMode

Die Installation von iMode ging recht schnell, der Startvorgang dauert auf meinem iPhone 3G zwar ein bisschen, befindet sich aber noch in einem akzeptablen Rahmen.

Auf dem Startbildschirm kann man direkt nach Marken und Kategorien auswählen und gelangt so schnell zu den gewünschten Produkten. Interessant sind hier auch die Outfit-Ideen, die aus dem Sortiment einige Vorschläge zusammenstellen, um den Nutzer zu inspirieren.

Insgesamt ist die Bedienung nach kurzer Eingewöhnung recht intuitiv und man gelangt schnell zu den gewünschten Produkten. Die Schriftgröße der Texte und auch die Bildgrößen sind ausreichend, sodass dem Shopping-Erlebnis nichts im Wege steht.

Wenn man sich für ein Produkt entschieden hat, kann man es in den Warenkorb legen und anschließend entscheiden, ob man weiter shoppen oder direkt zur Kasse möchte. Fällt die Entscheidung auf „kaufen“, lädt iMode die Ckeckout-Seite von herrenausstatter.de im In-App-Browser, sodass der Kauf abgeschlossen werden kann.

Angebot von iMode

Das Sortiment ist noch recht gering und es sind vorerst nur sehr wenige Marken via App erhältlich. Insgesamt zielt das Angebot von iMode eher auf den Geschäftsmann ab, der unterwegs noch ein paar Krawatten oder Hemden ins Hotel geliefert haben möchte.

Vermutlich wird das Angebot aber nach und nach erweitert, sodass in Kürze schon das komplette Sortiment der Internetseite erhältlich sein wird.

Fazit zu iMode

Die App ist gut gelungen und schafft es auch, die Produkte ansprechend zu präsentieren. Der größte Nachteil ist meines Erachtens, dass zum Checkout die eigentliche Homepage von herrenausstatter.de geladen wird. Man könnte somit auch direkt die Seite in Safari öffnen und dort sogar auf ein größeres Sortiment zurückgreifen.

Dennoch ist iMode auf einem guten Weg und wird in späteren Versionen mit Sicherheit auch ein erweitertes Angebot bieten. Für den Geschäftsmann unterwegs auf jeden Fall sehr gut zu gebrauchen, für mich derzeit allerdings kein Ersatz zur eigentlichen Website, auch wenn iMode den guten Eindruck widerspiegelt.

Links:

Bis zum 31.12.2010 gibt es für herrenausstatter.de zwei Gutscheine, die zum Testen des Shops einladen:

    • 15,- Euro bei 75,- Euro MBW: ANZ1012H15e
    • 20,- Euro bei 100,- Euro MBW: ANP1012H20e

    Mobile-Banking auf dem iPhone mit „S-Banking“

    S-Banking“ heißt die Antwort auf die Frage nach der passenden Mobile-Banking App für das iPhone. Zumindest, wenn man mehrere Konten hat und diese bequem und übersichtlich jederzeit im Blick haben möchte.

    Bei der Suche nach einer passenden Software um auf dem iPhone vier verschiedene Banken bei unterschiedlichen Kreditinstituten „überwachen“ zu können, wollte ich keine Kompromisse eingehen, zumal das Angebot im App-Store mittlerweile groß und unübersichtlich ist. „S-Banking“ von der Star Finance GmbH, die auch „Star Money“ und die „Steuer-Spar-Erklärung“ für PC und Mac vertrieben, scheint nun aber die optimale Lösung für meine Bedürfnisse zu sein.

    Die App „T-Banking“ von der Deutschen Telekom AG ist bei der Suche nach einer geeigneten Software von vornherein ausgeschieden, da die Daten scheinbar unverschlüsselt an die Banken übermittelt werden und eine (bei mir nicht vorhandene) Telekom-Kennung Voraussetzung für die Nutzung  ist.

    iOutBank – Mobile Banking“ von der stoeger it GmbH schien da schon geeigneter und konnte auch durch die überwiegend positiven Bewertungen im App Store überzeugen. Allerdings waren die vielen Warnmeldungen in der Programmbeschreibung, dass nach einem Update alle Daten weg sind dann doch ein entscheidendes Kriterium gegen „iOutBank – Mobile Banking„.

    Die übrigen Programm fielen dann durch, weil sie entweder von chinesischen Herstellern waren oder preislich nicht zur Diskussion standen. Somit stand „S-Banking“ eigentlich schon als Sieger fest, zumal die kostenlose App „S-Finanzstatus“ bei ersten Tests überzeugen konnte. Da man hier aber nur Konten der Sparkasse bedienen kann, habe ich die etwas üppigen 6,99 Euro für die Vollversion „S-Banking“ investiert.

    Konten einrichten bei „S-Banking“

    Bevor man die App kauft, sollte man auf jeden Fall überprüfen, ob auch wirklich alle Konten unterstützt werden, die man mit „S-Banking“ verwalten möchte. Auf der S-Banking„-Website gibt es hierzu ein Formular, womit man die Kompatibilität mittels Bankleitzahl abfragen kann.

    Glücklicherweise wurden alle meine Konten bei der Hamburger Sparkasse, der Deutschen Bank, der comdirect bank und der Hamburger Volksbank unterstützt. Doch die Tatsache, dass die Konten unterstützt werden, heißt noch lange nicht, dass man sie auch problemlos einrichten kann.

    Die Konten von der Hamburger Sparkasse und der comdirect bank konnten ohne Probleme eingerichtet werden, die Deutsche Bank und die Hamburger Volksbank stellten mich dann aber vor einige Probleme, da nicht nur die Bankleitzahl und die Kontonummer, sondern auch weitere Informationen nötig waren.

    Im Internet findet man leider keine zufriedenstellende Lösung für Probleme bei der Einrichtung von Konten bei „S-Banking„, sondern nur verärgerte Käufer der App, die ebenfalls Schwierigkeiten bei der Installation von Konten haben. Nach langen Tüfteln konnte ich meine Problem dann aber lösen.

    Folgende Informationen werden beim Einrichten eines Deutsche Bank Kontos bei „S-Banking“ benötigt: Benutzerkennung und KundenID. Die Benutzerkennung ist die 3-stellige Filialnummer (z.B. 666) + der 7-stelligen Hauptkontonummer (z.B. 1234567) + der 2-stelligen Unterkontonummer (z.B. 00) = 666123456700.

    Soweit so gut, doch was ist die KundenID? Als KundenID muss ebenfalls die Benutzerkennung, also z.B. 666123456700 eingegeben werden. Damit die App aber auch auf das Konto zugreifen kann, muss die Nutzung auf der Internet-Seite der Deutschen Bank aktiviert werden: „Service / Optionen“ -> „Weitere Dienste“.

    OK, das erste Level war geschafft, kommen wir zum Endgegner Hamburger Volksbank. Hier werden dann auch gleich fünf verschiedene Information zur Einrichtung des Kontos benötigt: Kontoname, Kundennummer, VR-Kennung, Kontonummer und Kontoinhaber. Die Kontonummer und der Kontoinhaber (Nachname, Vorname) ist logisch, aber auch die anderen Einstellungen sind eigentlich simpel, wenn man weiß, wo man diese suchen muss.

    Die VR-Kennung findet sich im gleichnamigen Punkt auf der Internet-Seite der Hamburger Volksbank. Dort kann auch der Alias für die VR-Kennung gewählt werden, der dann im Feld Kontoname einzutragen ist.

    Das letzte Problem ist die Kundennummer, welche aber ebenfalls die Kontonummer, bzw. die Kontonummer des Hauptkontos ist. Hier empfiehlt es sich ein bisschen auszuprobieren, da in manchen Fällen auch die letzten drei Ziffern zu entfernen sind.

    Fazit zu „S-Banking“

    Lange Rede, kurzer Sinn: Meiner Meinung nach ist „S-Banking“ die zurzeit beste Mobile-Banking App für das iPhone. Wichtig ist nur, dass man vorab überprüft, ob die gewünschten Konten auch unterstützt werden. Die teilweise schlechten Bewertungen im App Store behandeln immer das Thema Kompatibilität oder Probleme bei der Einrichtung von Konten. Also vorab auf Unterstützung der Konten prüfen und bei Problemen ein bisschen ausprobieren.