Apple veröffentlich Apple Store App für iPad und iPhone

Apple hat heute in Deutschland eine neue App veröffentlicht, die auf den Namen „Apple Store“ hört und eigentlich auch nichts anderes ist, als eine mobile, für das iPhone optimierte Version des Apple Stores.

Die Veröffentlichung ist nicht wirklich spektakulär und eigentlich auch nichts besonderes, dennoch hat die Apple Store App bei mir einige Fragen aufgeworfen.

  1. Warum bringt Apple eine eigene Version des Online-Stores als App raus und optimiert nicht einfach die bestehenden Seiten für die mobile Ansicht?
  2. Warum veröffentlicht Apple eine App, die zwar für das iPhone, nicht aber für das iPad optimiert ist?
  3. Warum schafft Apple es nicht, alle Stores entweder in iTunes oder in den App Store (hier das Programm für den Mac) zu integrieren, sondern bringt stattdessen lieber unzählige Einzellösungen auf den Markt?
  4. Warum liegt der Apple Store in Dresden im Bundesland Paris?
Die neue iPhone App Apple Store

Ich würde mir wünschen, dass Apple sich ein grundlegendes Konzept für die Vielzahl an Apps, sowohl für iPhone und iPad, als auch für den Mac überlegt und dann eine universale Lösung auf den Markt bringt.

Und wenn ich schon dabei bin, mir bei Apple etwas zu wünschen, wie wäre es mit der Möglichkeit Apple Apps vom iPhone zu löschen oder einer Merkliste für den App Store (iPhone)?

Oder die Option, mehrere Downloads auszuwählen und diese dann gesammelt herunter zu laden, anstatt nach jedem Klick auf „Installieren“ wieder auf dem Homescreen zu landen.

Aber da heißt es wohl abwarten – vielleicht bringt Lion einen Lösungsansatz.

Frankfurt am Main hat Deutschlands höchste iPhone-Dichte

Wie eine Studie des Mobile Advertising Networks madvertise ergeben hat, ist Frankfurt die Stadt mit den meisten Apple iPhones. Mehr als jedes vierte (27,67 Prozent) internetfähige Mobiltelefon in der Mainmetropole ist laut der Studie ein iPhone.

Auf den Plätzen zwei und drei liegen Düsseldorf mit 21,79 Prozent und München mit 14,86 Prozent. Die Hauptstadt Berlin folgt auf dem vierten Platz mit einem iPhone-Anteil von 11,36 Prozent. Schlusslicht ist laut madvertise Studie Duisburg, mit einem Anteil von 1,18 Prozent.

iPhone Dichte in Deutschland
(c) madvertise

Die Ergebnisse der Studie gibt es hier: iPhone Studie

C64 Retro-Klingeltöne für das iPhone

Als iPhone-Besitzer, ehemaliger C64-User und Fan von Spiele-Klassikern wie Giana Sisters, Zak McKracken und Maniac Mansion kann ich gar nicht anders, als auf Klingeltöne aufmerksam zu machen, auf die ich heute bei electrobeans gestoßen bin.

Auf superlevel.de stehen derzeit vier verschieden Klingelton-Pakete zum Download bereit. Mit jedem dieser Pakete kann man sein iPhone sound-technisch aufwerten und muss dafür keinen Cent bezahlen oder lästige Klingelton-Abos eingehen.

Unter anderem sind in den Paketen die Melodien von Commando, Giana Sisters, Maniac Mansion, Zak McKracken, Bomberman, Turrican, Bulldog sowie California, Summer, Winter und World Games enthalten.

Link zu den vier Download-Paketen: C64 Klingeltöne für’s iPhone

Mobile-Banking auf dem iPhone mit „S-Banking“

S-Banking“ heißt die Antwort auf die Frage nach der passenden Mobile-Banking App für das iPhone. Zumindest, wenn man mehrere Konten hat und diese bequem und übersichtlich jederzeit im Blick haben möchte.

Bei der Suche nach einer passenden Software um auf dem iPhone vier verschiedene Banken bei unterschiedlichen Kreditinstituten „überwachen“ zu können, wollte ich keine Kompromisse eingehen, zumal das Angebot im App-Store mittlerweile groß und unübersichtlich ist. „S-Banking“ von der Star Finance GmbH, die auch „Star Money“ und die „Steuer-Spar-Erklärung“ für PC und Mac vertrieben, scheint nun aber die optimale Lösung für meine Bedürfnisse zu sein.

Die App „T-Banking“ von der Deutschen Telekom AG ist bei der Suche nach einer geeigneten Software von vornherein ausgeschieden, da die Daten scheinbar unverschlüsselt an die Banken übermittelt werden und eine (bei mir nicht vorhandene) Telekom-Kennung Voraussetzung für die Nutzung  ist.

iOutBank – Mobile Banking“ von der stoeger it GmbH schien da schon geeigneter und konnte auch durch die überwiegend positiven Bewertungen im App Store überzeugen. Allerdings waren die vielen Warnmeldungen in der Programmbeschreibung, dass nach einem Update alle Daten weg sind dann doch ein entscheidendes Kriterium gegen „iOutBank – Mobile Banking„.

Die übrigen Programm fielen dann durch, weil sie entweder von chinesischen Herstellern waren oder preislich nicht zur Diskussion standen. Somit stand „S-Banking“ eigentlich schon als Sieger fest, zumal die kostenlose App „S-Finanzstatus“ bei ersten Tests überzeugen konnte. Da man hier aber nur Konten der Sparkasse bedienen kann, habe ich die etwas üppigen 6,99 Euro für die Vollversion „S-Banking“ investiert.

Konten einrichten bei „S-Banking“

Bevor man die App kauft, sollte man auf jeden Fall überprüfen, ob auch wirklich alle Konten unterstützt werden, die man mit „S-Banking“ verwalten möchte. Auf der S-Banking„-Website gibt es hierzu ein Formular, womit man die Kompatibilität mittels Bankleitzahl abfragen kann.

Glücklicherweise wurden alle meine Konten bei der Hamburger Sparkasse, der Deutschen Bank, der comdirect bank und der Hamburger Volksbank unterstützt. Doch die Tatsache, dass die Konten unterstützt werden, heißt noch lange nicht, dass man sie auch problemlos einrichten kann.

Die Konten von der Hamburger Sparkasse und der comdirect bank konnten ohne Probleme eingerichtet werden, die Deutsche Bank und die Hamburger Volksbank stellten mich dann aber vor einige Probleme, da nicht nur die Bankleitzahl und die Kontonummer, sondern auch weitere Informationen nötig waren.

Im Internet findet man leider keine zufriedenstellende Lösung für Probleme bei der Einrichtung von Konten bei „S-Banking„, sondern nur verärgerte Käufer der App, die ebenfalls Schwierigkeiten bei der Installation von Konten haben. Nach langen Tüfteln konnte ich meine Problem dann aber lösen.

Folgende Informationen werden beim Einrichten eines Deutsche Bank Kontos bei „S-Banking“ benötigt: Benutzerkennung und KundenID. Die Benutzerkennung ist die 3-stellige Filialnummer (z.B. 666) + der 7-stelligen Hauptkontonummer (z.B. 1234567) + der 2-stelligen Unterkontonummer (z.B. 00) = 666123456700.

Soweit so gut, doch was ist die KundenID? Als KundenID muss ebenfalls die Benutzerkennung, also z.B. 666123456700 eingegeben werden. Damit die App aber auch auf das Konto zugreifen kann, muss die Nutzung auf der Internet-Seite der Deutschen Bank aktiviert werden: „Service / Optionen“ -> „Weitere Dienste“.

OK, das erste Level war geschafft, kommen wir zum Endgegner Hamburger Volksbank. Hier werden dann auch gleich fünf verschiedene Information zur Einrichtung des Kontos benötigt: Kontoname, Kundennummer, VR-Kennung, Kontonummer und Kontoinhaber. Die Kontonummer und der Kontoinhaber (Nachname, Vorname) ist logisch, aber auch die anderen Einstellungen sind eigentlich simpel, wenn man weiß, wo man diese suchen muss.

Die VR-Kennung findet sich im gleichnamigen Punkt auf der Internet-Seite der Hamburger Volksbank. Dort kann auch der Alias für die VR-Kennung gewählt werden, der dann im Feld Kontoname einzutragen ist.

Das letzte Problem ist die Kundennummer, welche aber ebenfalls die Kontonummer, bzw. die Kontonummer des Hauptkontos ist. Hier empfiehlt es sich ein bisschen auszuprobieren, da in manchen Fällen auch die letzten drei Ziffern zu entfernen sind.

Fazit zu „S-Banking“

Lange Rede, kurzer Sinn: Meiner Meinung nach ist „S-Banking“ die zurzeit beste Mobile-Banking App für das iPhone. Wichtig ist nur, dass man vorab überprüft, ob die gewünschten Konten auch unterstützt werden. Die teilweise schlechten Bewertungen im App Store behandeln immer das Thema Kompatibilität oder Probleme bei der Einrichtung von Konten. Also vorab auf Unterstützung der Konten prüfen und bei Problemen ein bisschen ausprobieren.

Guybrush Threepwood ist zurück auf „Monkey Island“

Monkey Island, eines der besten Computer-Spiele meiner Kindheit, ist zurück und hat glücklicherweise auch seinen Weg auf das Apple iPhone gefunden. Für 5,99 Euro kann man seit heute „The Secret of Monkey Island: Special Edition“ im App Store herunterladen.

Gemeinsam mit Guybrush Threepwood geht es dann zurück nach „Monkey Island„, wo die komplette erste Episode des Piraten-Abenteuers, wahlweise in Oldschool-VGA oder in überarbeiteter Optik gespielt werden kann.

Die 5,99 Euro für „The Secret of Monkey Island: Special Edition“ sind auf jeden Fall gut investiert und bereits nach wenigen Minuten kommen ganz schnell die Erinnerungen an die Jugend wieder, wo man nächtelang in verrauchten Kellern versucht hat dem Geheimnis von Monkey Island auf die Schliche zu kommen.

Und weder LeChuck, noch dreiköpfige Affen konnten uns und Guybrush Threepwood davon abhalten, wochenlang auf einer 256-Farben-Insel unser Unwesen zu treiben. Einzig und allein der „Dial-A-Pirate-Kopierschutz“ konnte hin und wieder für eine längere Unterbrechung sorgen.